Im Morefield Campground von Mesa Verde waren wir wunderschön im Grünen gewesen. Am Abend und am Morgen besuchte uns jeweils ein Reh, die Kinder konnten im Gras Baseball spielen und es war nachts ruhig (was es bis jetzt eigentlich auf jedem Campground war), sehr still und der Sternenhimmel klar.
Am Morgen liessen wir uns Zeit mit der Abreise Richtung Arches N.P. und assen alle eine grosse Portion Pancakes. Etwa drei Stunden dauerte die Fahrt, dazu kam noch Einkaufszeit, wie immer, wenn der Kühlschrank leer wurde.

Balanced Rock am Eingang des Parks
Am Nachmittag kamen wir auf dem wunderschönen Campground im Arches an. Nun nicht mehr im kühlen Grün, sondern von heissen roten Felsen (slickrock) umgeben. Ganz anders, nicht weniger schön, für uns Schweizer natürlich sehr speziell. Kein Pool (das wichtigste Kriterium für die Kinder), aber ein Waschbecken, wo man sich abkühlen konnte. Schliesslich waren die Temperaturen wieder auf ca. 40 Grad oben, da war kühles Wasser willkommen.
Gegen Abend machten wir uns auf einen kurzen Hike (1 mile), der über Stock und Stein, oder eher über Sand und Felsen, ging. Dauer: Über eine Stunde, wunderschön in der Abendsonne. Zum Abendessen dann ein feines US-Steak!

Über Nacht hatte es kaum abgekühlt, die Felsen strahlten die Hitze die ganze Nacht über aus und wir machten uns deshalb früh auf durch noch schattige Schluchten zum längsten Naturbogen der Welt, dem Landscape Arch und dem Double-O-Arch. Eine drei-stündige Wanderung über Felsen und durch Schluchten, für nicht ganz Schwindelfreie nicht immer geeignet! Wir tranken Unmengen Wasser und waren froh, gegen elf Uhr, als es so richtig heiss wurde, zurück beim RV zu sein.

Landscape Arch

Double-O-Arch
Die Siesta verbrachten wir im Schatten, kühlten uns mit Wasser und stellten uns auf den Hike am Abend ein. Wolken zogen auf und wir fuhren so um fünf Uhr zum Ausgangspunkt der Wanderung zum Delicate Arch, dem wohl bekanntesten Arch dieses Nationalparks. Bei 40 Grad ziemlich anstrengend, aber es lohnte sich! Es war auch ein wenig unheimlich in dieser Höhe bei Wind und dunklen Wolken.



Am Schluss des Aufstiegs ganz am Abgrund vorbei....
Doch es lohnte sich!

Abstieg über den riesigen Slickrock (double-click to enlarge)
Nach einem schnellen Abendessen (kochen mochte niemand mehr, alle waren müde) gingen wir schlafen. Nochmals eine heisse Nacht und dann gings weiter Richtung Bryce Canyon.